Wir über uns:

Unsere Selbsthilfegruppe für prostatakarzinomkranke

oder gesunde Männer

 

 

 

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Unsere Geschichten: Leben mit Krebs oder danach

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Die Nachricht durch den Arzt / die Ärztin „Sie haben ein Prostatakarzinom“ löst bei wohl fast jedem von uns Männern erstmal einen großen Schrecken aus.

Die ärztlichen Vorschläge hören sich zunächst ganz bedrohlich an. Eine unbeschreibliche Angst macht sich breit - wir fühlen uns in dieser Situation erstmal ganz alleine gelassen.

In unserer Umgebung / in der Gesellschaft / am Arbeitsplatz erscheint es uns fast unmöglich, über unser Thema jetzt zu sprechen - ja, oft versteht die eigene Frau oder Familie gar nicht, wie es uns tatsächlich geht.

Wir Betroffenen können uns in solcher Situation „von außen“ Hilfe holen.

In unserer Selbsthilfegruppe gibt es Möglichkeiten, unter Männern über uns zu reden - über unsere Angst, unsere Hoffnungen und unsere Erfahrungen.

Wir - das sind inzwischen zwei Selbsthilfegruppen von je etwa 10 Männern - kommen zusammen, um uns zum einen auszutauschen und von einander zu lernen. Dabei erfahren wir Dinge, die wir anders, z.B. von Ärzten, oder anderen nicht Betroffenen, normalerweise so nicht erfahren.

Mindestens genauso wichtig wie das Aufnehmen von Informationen, die wir in vielen Büchern nachlesen können, in vielen Vorträgen hören können, ist uns, dass wir unter Gleichgesinnten von uns reden können, unsere eigenen Erfahrungen anderen mitteilen können.

Wir lernen dabei, von unserem eigenen Erleben zu reden und dabei immer „ich“ zu sagen und dieses „man“ in unseren Mitteilungen zu vermeiden.

Wir lernen, über unsere Gefühle zu reden, über unsere Verzweiflung, aber auch über unser Glück, daß wir trotz unserer Krankheit empfinden können.

Bei solchen Gesprächen wollen wir Möglichkeiten und Chancen kennen lernen, die in uns stecken, auf die wir früher vielleicht noch gar nicht gestoßen sind.

Durch die vielfältigen Erfahrungen, über die wir von den anderen hören, lernen wir auch, für uns selbst zu bewerten, was wir von Ärzten gehört haben. Und wir können erfahren, wie es sich tatsächlich verhält mit der Inkontinenz und der Impotenz - immerhin ist die Prostata für uns Männer das zentrale Sexualorgan - und plötzlich soll mit diesem Teil unseres Lebens Schluss sein?! Wir reden über Sexualität in der neuen Situation.

Bei alle dem lernen wir: Prostatakarzinom ist noch lange kein Todesurteil!

Wir treffen uns jeweils einmal im Monat in einer überwiegend „festen“ Gruppe. Kontakte.