Geschichten: Leben mit Krebs - oder danach. 

Erfahrungen von betroffenen Männern

 

 

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Prostatakrebs; Krankheitsentwicklung (Status: Februar 2002)

Die wichtigsten Stationen meiner Krankheit:

Seit langer Zeit jährliche Vorsorgeuntersuchung bei einem Urologen. Das jeweilige Ergebnis: alles ok!

Anfang 1999: Beschwerden; Untersuchung zeigt Vergrößrung der Prostata;

PSA-Wert 38,1; Biopsie ergibt Krebs.

April 99: Operation im Ak Barmbek, Prof. XXX;

Der pathologische Befund zeigt Krebszellen an den Resektionsrändern.

Nach den Operation: Anschlussheilbehandlung in der Klinik am Kurpark in Bad Wildungen-Reinhardtshausen;

Juni/Juli 1999: Zur Sicherheit Bestrahlung und chemotherapeutische Behandlung mit Mytomycin.

September 99: die PSA-Werte steigen wieder an;

In diesem Zusammenhang wird deutlich, dass mein Urologe die Sache über zwei Jahre verschlampt hat (PSA-Werte: 1996 2,7; 1997 7,3!!!; 1998 ??; 1999 38,1)

Ich wechsele den Arzt und fühle mich seither sehr kompetent betreut (Dr. Martin Bloch, Hamburg, Julius-Leber-Straße).

Behandlung mit Zoladex (Blockade des Hormons Testosteron). PSA-Werte gehen zurück.

seit Februar 2001 erneuter Anstieg der PSA-Werte (11.12.20000,7; 12.2.2001 3,7; 7.5.2001 6,3;);

der Krebs läuft offenbar aus der Hormonabhängigkeit heraus;

zusätzlich wird Androcur verabreicht.

Knochenszintigramm zeigt keinen Befund;

Kernspintomogramm (mit rektaler Spule!) zeigt "auffällige Zellen" an der linken Narbe im Operationsbereich.

Juli 2001: der PSA Wert steigt auf 12,6!!! (9.7.2001);

CT zeigt keinen Befund.

Aufgrund dieser Situation wird die Hormonblockade abgesetzt und eine Behandlung mit Honvan (Östrogene) begonnen.

Zur Thrombose-Prophylaxe wird Aspirin verordnet.

August 2001: der PSA-Wert sinkt auf 6,7.

Am linken Unterschenkel wird eine Thrombose diagnostiziert. Behandlung zunächst mit Praxaparin (Spritzen), nachfolgend mit Marcomar.

Zusätzlich Behandlung durch eine Ärztin mit Erfahrungen in Naturheilkunde (Dr. Birgit Tehuerkauf, Hamburg, Rellinger Weg).

Ziel der Behandlung ist die Stärkung des Immunsystems und der körpereigenen Abwehrsysteme (Mistelpräparate, Enzmyme zur Demaskierung der Krebszellen, Vitamine, Mineralstoffe, Selen).

Oktober 2001: der PSA-Wert ist weiter auf 2,1 (29.10.2001) gesunken. Das Immunsystem hat sich verbessert (Anstieg der Nk-Zellen)

Januar 2002: PSA-Wert steigt auf 15,2!